Archiv der Kategorie: Garteln

Gartenpräsentation 2015

Die Tage werden wieder länger und die stärker werdenden Sonnenstrahlen lassen es erahnen: Der Winter neigt sich langsam dem Ende zu und die neue Gartensaison steht vor der Tür!

Daher laden wir auch heuer wieder alle Interessierten herzlich zur Präsentation des BOKU-Gemeinschaftsgartens ein:

AKTUALISIERT: Die Präsentation des BOKU-Gemeinschaftsgarten findet am 9.3.2015 um 19:00 Uhr im Hörsaal H2.24 (AQWU-02/H2.24) statt!

Alle die neben dem Studium gerne mitgarteln möchten sind herzlich eingeladen!

Einladung Gartenpräsentation 2015

 

Wiener Kompost

Pflanzen brauchen Nährstoffe. Und genau um die ging es uns, als wir Samstag früh mit dem weißen Pick-Up beim Mistplatz in Grinzing vorgefahren sind. Schaufel für Schaufel wurde die Ladefläche mit Wiener Kompost gefüllt. Schaufel für Schaufel für eine reiche Ernte, denn der richtige Einsatz von Kompost verbessert den Humusgehalt des Bodens. Damit macht Kompost nicht nur den Einsatz chemischer Düngemittel in unserem Garten überflüssig, sondern verbessert darüber hinaus maßgeblich die Bodenqualität. Natürlich ist der Kompost Marke „Eigenproduktion“ der beste Weg, um den Stoffkreislauf im Garten aufrecht zu erhalten. Doch leider ist unser Kompost aus dem vorletzten Jahr noch nicht soweit gediehen, um ausgebracht zu werden, weswegen wir heuer noch verstärkt auf den Wiener Kompost angewiesen sind. Kein Problem, wenn man sich die Schaufelarbeit unter vielen SchauflerInnen aufteilen kann. Und das Feierabendbier schmeckt danach auch gleich doppelt so gut.

Symmetrischer Baum = großer Ertrag

Es ist kalt und es weht ein scharfer Wind. Gut so, denn es ist Feber und da gehört ein gescheites Wetter dazu. Nichtsdestotrotz wünsche ich mir heute Morgen nichts sehnlicher als ein paar Sonnenstrahlen als Vorboten des Frühlings, denn kalt ist mir allemal. Aber alles Jammern hilft nichts, denn wer im Herbst versäumt die Kirschbäume zurückzuschneiden, der muss im Winter ran, wenn der Baumsaft noch ruht und einem das Blattwerk nicht die Sicht auf das Astgerüst versperrt. Wir hatten im vergangenen Herbst eine üppige Ernte, doch damit das auch so bleibt, müssen die Obstbäume regelmäßig gepflegt werden. Und besonders Kirschbäume, die sich ausgedehnt entwickeln und dabei eine maximale Höhe von 30 Metern erreichen können, benötigen einen sorglichen Schnitt. So wird sichergestellt, dass der Baum nicht zu hoch wird, im inneren nicht verkahlt und – ganz wichtig – nicht zu viel Energie in Äste und Blattwerk sondern in süß-leckere Früchte investiert. Und im Grunde ist das Wetter für den Winterschnitt eh ideal: Es friert nicht, denn dann sollte man einen Winterschnitt tunlichst vermeiden. Also ran an das geschärfte Werkzeug und nicht die Symmetrie des Baums aus dem Auge verlieren. Gut, dass heute ein fachkundiger Profi ein Auge auf mein Werkeln wirft, denn meine ersten praktischen Versuche am Objekt sind als sehr saghaft zu beschreiben. Aber wie so oft ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und Übung macht den Meister. In meinen Gedanken bin ich bereits beim Einkochen fruchtiger Weichselmarmelade. Und für das Ende der heurigen Gartensaison nehme ich mir ganz fest vor, einen Sommerschnitt durchzuführen. So wie es sich bei Kirschen gehört.

Nachsommer-Arbeitstreffen

Es ist kühler und feuchter geworden in den vergangenen Tagen. Und der erste Frost in der vergangenen Woche hat dann auch dem Wachstum der immer noch reich tragenden Paradeiser-Pflänzchen ein jähes Ende beschert. Kurzum: Zumindest aus gärtnerischer Sicht geht die Gartensaison für das heurige Jahr leider dem Ende zu. Nun gilt es die eigene Parzellen und die gemeinsamen Flächen im Gemeinschaftsgarten winterfest zu machen und für die Saison 2014 vorzubereiten.

Die Rückgabe der Parzellen und damit das offizielle Ende des BOKU-Gemeinschaftsgartens ist für Mitte November geplant. Bis dahin gibt es noch viel zu tun, also packen wir’s an! Am vergangenen Wochenende wurde sich zu einem Gemeinschaftstreffen versammelt, um bspw. Blumensamen zu sammeln, den Wassertank winterfest zu machen, das Paradeiserhaus umzugraben,… und natürlich die letzten Früchte zu ernten. Aber seht selbst.

Erdbeerzeit

Momentan sieht man sie vermehrt am Straßenrand: diese kleinen, erbeerförmigen Verkaufsstände, in denen man die roten Köstlichkeiten frisch erwerben kann. Aber da ein wahrer Gemeinschaftsgärtner am liebsten selber pflückt, haben wir uns sehr über das Angebot des Versuchszentrums Jedlersdorf gefreut, einige Reihen des Versuchs-Erdbeerfelds zu ernten. Trotz der verregneten Tage trugen die Pflanzen reichhaltig und so konnte im Anschluss die erste Konfitüre der Saison im Rahmen einer spontanen Einmachparty gekocht werden. Vor allem die Kombination mit Rhabarber und Zimt ist sehr zu empfehlen. Bitte nachmachen!

Rein in die Gummistiefel und raus in den Garten

Es ist zurzeit wie verhext. Der Himmel ist grau und es regnet ohne Unterlass. Sommerliche Temperaturen? Fehlanzeige! Ich habe sogar kürzlich in der Zeitung gelesen, dass in manchen Wiener Straßenbahnen geheizt wurde. Und das Ende Mai. Aber alles meckern hilft nichts, das Wetter wird dadurch auf jeden Fall auch nicht besser. Und was heißt schon schlechtes Wetter? Schließlich gibt es so etwas nicht, sondern nur falsche Kleidung. Und so haben zwei Unerschrockene am gestrigen Tag einen Gartentag eingelegt und den Paradeisern ein kleines Häuschen errichtet. Schließlich mögen die übermäßig viel Regen genauso wenig wie wir Menschen. Für zuverlässige Prognosen ist es zwar noch ein bisschen früh, aber zumindest schaut es danach aus, dass das Wetter nächste Woche besser wird. Gut so, schließlich wollen wir am Freitag beim Tag der offenen Gartentür grillen und viele Gäste begrüßen. Also bleibe ich optimistisch und glaube fest daran, dass der Sommer nicht mehr lange auf sich warten lässt.